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Mario Caligari ist seit 45 Jahren im Golfsport unterwegs und einer der besten Golflehrer überhaupt. (Fotos: Paul Trummer)
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Region|22.10.2021

Mario Caligari: «Golf, Sport und Passion fürs Leben»

Seit er ein Kind ist, fasziniert ihn der Golfsport. Stolze 45 Jahre ist Mario Caligari nun Golflehrer mit Leib und Seele im Golfclub Bad Ragaz. Die Faszination des Sports umfasst für ihn Natur, Präzision, Technik, Ehrgeiz und die Tatsache, dass Golf für alle Altersklassen geeignet ist.

Mario Caligari ist seit 45 Jahren im Golfsport unterwegs und einer der besten Golflehrer überhaupt. (Fotos: Paul Trummer)

Seit er ein Kind ist, fasziniert ihn der Golfsport. Stolze 45 Jahre ist Mario Caligari nun Golflehrer mit Leib und Seele im Golfclub Bad Ragaz. Die Faszination des Sports umfasst für ihn Natur, Präzision, Technik, Ehrgeiz und die Tatsache, dass Golf für alle Altersklassen geeignet ist.

Den ersten Kontakt mit Golf hatte Mario Caligari als Caddie, und schnell spielte er selber so gut, dass er erfolgreich bei regionalen und Schweizer Meisterschaften teilnahm. Gleichzeitig bildete er sich zum PGA Golflehrer aus. Durch seine Familie und seine Kinder stand er schliesslich vor der Entscheidung, ob er den spielerischen Bereich überhaupt weiterverfolgen soll. «Mein Fokus lag klar auf dem Teaching-Bereich», so Caligari. Zudem hat sich das Golfspiel im Laufe der Jahre verändert. «Damals hat man noch viel mehr nach Intuition gespielt und jetzt ist alles sehr strukturiert und analytisch.» Daneben engagierte sich Caligari 17 Jahre lang im Vorstand des Schweizerischen Golflehrerverbandes, und da der Golflehrer-Beruf als solcher noch in den Kinderschuhen steckte, engagierte er sich in der Ausbildung und amtete zwölf Jahre lang als Präsident der Ausbildungskommission. Von da an konnte man offiziell eine dreijährige, international anerkannte Golflehrer-Ausbildung absolvieren. Mario Caligari amtet auch als Nationalcoach des Damen- Teams Liechtenstein. All diese Tätigkeiten, das grosse Wissen und seine offene Art und Fähigkeit, auf alle Leute einzugehen, haben Mario Caligari zu einem der besten Teaching Pros ausserhalb der USA gemacht. Genau diese Auszeichnung hat er im 2020 von Golf Digest erhalten, was für ihn eine grosse Ehre und Genugtuung war.

Feiner Sport für jedes Alter

Noch heute schwingt Mario Caligari gerne auch privat den Golfschläger, zusammen mit seinen Freunden oder der Familie. Denn die Faszination dieses «feinen und sensiblen Sports», wie er ihn bezeichnet, hat ihn nie losgelassen. Und die liegt für ihn im ehrgeizigen Gedanken, immer besser zu werden. «Ausserdem kann man Golf auch im Alter noch spielen. Jeder kann es ohne Weiteres lernen, solange man körperlich gesund ist. Und auch wenn man kleinere Probleme hat, kann man diesen Sport ausüben», so der Golflehrer. «Man kann gut mit 40 oder 50 damit anfangen, und erreicht sicher ein Niveau, bei dem man mit viel Freude spielen kann.» Auch die Tatsache, dass der Golfplatz für alle gleich ist, spricht den gebürtigen Italiener an. «Es gibt keinen Gegner, der mir einen Ball falsch zurückspielt, sondern jeder ist selbst dafür verantwortlich, gute Resultate zu erzielen.»

Wie funktioniert Golf überhaupt?

«Wir brauchen einen Golfplatz, einen Golfball und maximal 14 Golfschläger für unterschiedliche Distanzen und Flugbahnen», erklärt Caligari ganz grundsätzlich. Im Normalfall gibt es 18 Löcher beziehungsweise Bahnen – gelegentlich sind es auch neun. Ziel ist es, vom Startpunkt der jeweiligen Bahn den Ball mit so wenig Schlägen wie möglich in ein Loch von 10,8 cm zu spielen. «Der Golfschwung als solcher ist eine Rotation des Körpers, ein gleichzeitiges Schwingen der Arme zusammen mit einer Verlagerung des Körpergewichts», führt er weiter aus. Perfekt ausgeführt ergibt das eine äusserst dynamische und ästhetische Bewegung. Ganz wichtig: Der Golfschlag ist kein Schlag, sondern viel eher eine Schwungbewegung. Dafür braucht es eine gute Körperspannung und Schlägergeschwindigkeit, um den Ball zu beschleunigen. «Je präziser und schneller der Schwung, desto genauer und weiter kann der Ball zum Loch gespielt werden.»

Was heisst eigentlich «Handicap»?

«Ein Handicap ist im Grunde nichts anderes als die Spielstärke des Golfers», erklärt Caligari. «Je tiefer das Handicap, desto besser das Spielniveau. Wenn jemand kommt und sagt: ‹Handi cap 0›, weiss ich als Lehrer, was für einen Spieler ich vor mir habe. » Das Handicap dient zudem als Ausgleich der Resultate, mit welchem Spieler unterschiedlicher Niveaus die gleiche Chance auf einen Sieg haben. «So kann eine ganze Familie im Friendly Game gegeneinander spielen, und die Kinder können gegen Mama und Papa gewinnen, auch wenn sie noch etwas weniger gut spielen.» Doch nicht nur Familien finden ihren Weg zum Golfen. «Der Sport gibt allen die Gelegenheit, vier bis fünf Stunden eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, sich in wunderbarer Natur zu bewegen », schwärmt Caligari. «Dabei entstehen sicher sehr viele Freundschaften.»

(ml)

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