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Schweiz|09.03.2019

Automessen vor dem Umbruch

Volvo, Ford, Hyundai; Jaguar, Landrover – letztes Jahr waren sie noch präsent. Schon 2018 verlor der Genfer Autosalon an Vielfalt: Opel, Infiniti, DS und Cadillac.

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Volvo, Ford, Hyundai; Jaguar, Landrover – letztes Jahr waren sie noch präsent. Schon 2018 verlor der Genfer Autosalon an Vielfalt: Opel, Infiniti, DS und Cadillac.

Nicht nur Genf muss Absagen hinnehmen, auch der IAA in Frankfurt und der Detroit Motorshow kommen die Aussteller abhanden. Elf Marken haben für den Pariser Salon im Herbst abgesagt. Es sind grosse Namen, die fehlen. Warum ist das so?
Man wolle Neuheiten auf eigenen Plattformen präsentieren, heisst es. Oder man werde auf ausgewählten, für die Marke massgeblichen Ausstellungen präsent sein. Auf der grössten Elektronikmesse Anfang Januar, der CES in Las Vegas, stellten Mercedes, BMW, Audi, Hyundai, Nissan und Toyota aus. Verbannt an den Rand des Messegeländes auf kleinen Flächen scheint es sich dennoch zu lohnen – mehr als auf der Detroit Motorshow eine Woche später. Die IAA steuert dagegen und meldet, neben Autobauern und Zulieferern sollen nach dem Willen der Veranstalter vermehrt IT- und Technologiefirmen vertreten sein.
Hersteller sagen, die Standmieten seien zu hoch. BMW beispielsweise wird die Fläche von 11 000 auf 3000 Quadratmeter verkleinern und dadurch 19 Millionen Euro einsparen.

(sw)

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