Komödie, Drama
Nick Robinson & Jennifer Garner

Love, Simon

Im Coming-of-Age-Film Love, Simon, einer Jugend­buch­verfilmung nach Becky Albertalli, kämpft ein schwuler Teenager mit seinem Coming-out. Simon Spier (Nick Robinson) ist 17 Jahre alt und schwul. Seine Homosexualität hat er bisher aber vor allen geheim gehalten: Weder seine Eltern Emily (Jennifer Garner) und Jack (Josh Duhamel) noch seine Schwester Nora (Talitha Bateman) oder seine Mitschüler wissen davon. Allein Blue, einem Brief­freund, den Simon nie persönlich getrof­fen hat, wagte der Jugendliche sein Geheimnis bislang anzu­vertrauen. Da Simon Ver­ände­rungen nicht mag und sich im Kreis seiner besten Freundin­nen Leah (Katherine Langford) und Abby (Alexandra Shipp) ganz wohlfühlt, hat er auch im Junior Year seiner Highschool-Laufbahn nicht vor, seine Homosexualität an die große Glocke zu hängen. Doch dann gerät eine E-Mail an Blue versehentlich in die Hände des Klas­senclowns Martin (Logan Miller). Über Simon aufgeklärt, beginnt dieser ihn zu erp­res­sen. Verunsichert klam­mert Simon sich an sein Leben, wie es vorher war, doch je länger die Situation andauert, desto klarer wird, dass ein Coming-out viel­leicht die einfachere Lösung wäre.
Drama
Brady Jandreau & Tim Jandreau

The Rider

Bis zu seinem Unfall war Brady Blackburn (Brady Jandreau) ein gefeierter Star in der Rodeo-Szene. Nach einem schweren Reitunfall ist er auf der Suche nach einem neuen Sinn im Leben. Der Unfall macht es ihm unmöglich, seine Karriere als Rodeo-Reiter weiterzu­verfolgen. Deswegen muss sich Brady von seinem großen Traum ver­abschieden und sucht seinen Platz als junger Mann in der amerikanischen Prärie.
Komödie, Drama
Katrin Röver Till Firit

Dinky Sinky

In der deutschen Tragikomödie Dinky Sinky muss Katrin Röver lernen, dass sich Glück nicht planen lässt. Frida (Katrin Röver) ist 36 Jahre alt und wünscht sich sehn­lichst ein Kind. Doch was sie auch versucht, sie wird nicht schwanger. Gerade als sie eine Empfängnis per künst­licher Befruchtung in Betracht zieht, macht ihr Freund Tobias (Till Firit) mit ihr Schluss. Plötzlich gerät Fridas komplette Lebensplanung ins Wanken und sie muss lernen, dass es nicht nur den einen Weg gibt, um glücklich zu werden.
Drama
Maria Mozhdah Adil Hussain

Was werden die Leute sagen

In Was werden die Leute sagen wird die in Norwegen auf­gewachsene Tochter einer paki­stanischen Familie nach einem Skandal von ihren Eltern nach Pakistan geschickt. Was werden die Leute sagen erzählt die Geschichte der 15-jährigen Nisha (Maria Mozhdah), die in Norwegen wohnt und ein Doppel­leben führt. Zu Hause befolgt sie die Werte und Tradi­tionen des paki­stanischen Familienlebens und mit ihren Freunden verhält sie sich wie jedes andere westliche Mädchen. Doch als sie ihr Vater eines Tages mit ihrem norwegischen Freund im Bett erwischt, kollidieren die beiden Welten plötzlich. Ihre Eltern bringen sie daraufhin nach Pakistan und dort fühlt sich Nisha anfangs alleine und fremd, doch sie beginnt langsam, die Kultur ihrer Eltern auf eine neue Art und Weise zu entdecken.
Drama
Franz Rogowski & Paula Beer

Tr­ansit

Christian Petzold verfilmt Anna Seghers' Roman Transit mit Franz Rogowski und Paula Beer, die 1942 in Marseille vor einer schwierigen Ent­scheidung stehen. In Paris entgeht Georg (Franz Rogowski), der aus einem Arbeitslager floh und sich vor den Nazis ver­steckt hält, 1942 im letzten Moment seiner Verhaftung. Er gerät an die Papiere des verstorbenen Schrift­stel­lers Weidel, dessen Identität er annimmt. Er flüchtet unter falschem Namen nach Südfran­kreich, in der Hoffnung, dort auf politische Gesin­­nungs­genos­sen zu tref­fen. In der Hafen­stadt Marseille trifft Georg auf Marie Weidel (Paula Beer), die dort seit Wochen auf die Ankunft ihres Mannes wartet, da sie von dessen Tod noch nichts weiß. Die beiden einsamen Seelen begin­nen eine leiden­schaftliche Affäre, aber Marie verfolgt andere Pläne als Georg. Sobald sie ein Visum erhält, will sie das erste Schiff nach Südamerika nehmen und dort ein neues Leben begin­nen. Ausserdem hat sie die Hoffnung noch immer nicht aufge­geben, dass ihr Mann zurück­­kehren könnte. Georg hin­gegen will in Marseille bleiben, obwohl die politische Lage sich drastisch zuspitzt. Dabei könnte er den Platz von Maries Mann ein­nehmen, aber etwas hält ihn zurück.
Drama
Frederick Lau und Antje Traue

Spiel­macher

In Spiel­macher mimt Frederick Lau einen vor­be­straften Ex-Fußbal­ler, der mit einem viel­versp­rechenen Nachwuch­stalent sein Leben wieder in die richtigen, sport­lichen Bahnen lenken will, aber Schwierig­keiten hat, seine kriminelle Vergangenheit abzuschüt­teln. Ein Spiel­macher ist Ivo (Frederick Lau) längst nicht mehr, denn seine Fußball-Karriere liegt weit hinter ihm. Mit seiner Vor­strafe verspielte er seine grosse Chance und anschließend ging es mit seinem Leben nur noch bergab. Doch dann begegnet Ivo dem noch jungen Nachwuchs­spieler Lukas (Mateo Wansing-Lorrio) und erkennt, dass der Jugendliche ein absolutes Fußbal­ltalent ist. Er beginnt ihn zu fördern, um ihm eine Laufbahn als Profi-Spieler zu ermög­lichen, was ihm zugleich selbst dabei hilft, seine nicht verwirk­lichten eigenen Träume auszuleben. Ausserdem ist er Lukas' Mutter Vera (Antje Traue) bald sehr zugetan und malt sich seine Zukunft endlich wieder in rosi­geren Farben aus. Der erhof­fte Neuanfang gerät allerdings wieder ins Wanken, als Ivo auf Dejans (Oliver Masucci) Radar gerät. Dieser zieht Ivo erneut in kriminelle Angelegen­heiten hinein und zu seinem Ent­setzen muss der Ex-Fußbal­ler fest­stel­len, dass auch sein Mündel Lukas in diese Pläne involviert werden soll. Nun muss Ivo alles riskieren, um wieder aus der Sache heraus­zukom­men.
Drama / Fantasy
von Michael Sucsy mit Angourie Rice und Maria Bello

Letztendlich sind wir dem Uni­versum egal

In der Jugendbuch-Romanze Letztendlich sind wir dem Uni­versum egal verliebt sich Angourie Rice in jemanden, der jeden Tag im Körper eines anderen Teenagers steckt. A ist eine Art Geist oder Seele auf Wander­schaft. Jeden Morgen erwacht A in einem neuen Körper und lebt einen Tag im Leben dieses anderen, bevor ein neuer Wechsel stat­tfindet. Die besuchten Körper können dabei männlich oder weiblich sein, sind aber immer im selben Teenager-Alter und nie weit vonein­ander entfernt. Das Zurück­­kehren zu einem bereits benutzten Körper ist nicht möglich, die Kontrolle darüber, wo es als Nächstes hingeht, ebenso wenig. Rhian­non (Angourie Rice) ist etwas schüchtern, kreuzt aber mehrfach den Weg des Körperspringers. Als er ihr sein Geheimnis offenbart, will sie dieses Mysterium zunächst nicht wahrhaben, doch je besser die beiden sich mit jeder neuen Begegnung kennenlernen, desto mehr verliebt die Jugendliche sich in ihr Gegenüber - egal, in welchem Körper er/sie gerade steckt.
Fantasy / Science-Fiction
von David Leitch mit Ryan Reynolds und Josh Brolin

Deadpool 2

Deadpool aka Wade Wilson (Ryan Reynolds) hat sich gerade erst so richtig in seiner Exi­stenz als vernarbter, aber kampf­ge­schulter Söldner ein­gerichtet, der tagsüber Bösewichte zur Strecke bringt und abends brav zu seiner Freundin Vanessa (Morena Baccarin) nach Hause kommt, als sein Leben auf den Kopf gestellt wird. Plötzlich findet er sich mehr oder weniger unfreiwil­lig in der Rolle eines Superhelden wieder, der den jungen Mutanten Russell (Julian Dennison) beschützen soll. Als ein gewis­ser Cable (Josh Brolin) in Deadpo­ols Zeit zurüc­kreist und für Ärger sorgt, gründet Wade seine eigene Kämpfertruppe, die X-Force, um mit Domino (Zazie Beetz) und weiteren Mit­streitern Schlim­meres zu verhindern.
Drama, Historienfilm
von Lars Kraume mit Leonard Scheicher und Tom Gramenz

Das schweigende Klas­senzim­mer

Eine Abitur­klasse in Stal­in­stadt wird für eine Minute zum schweigenden Klas­senzim­mer und daraufhin von der Stasi verfolgt. Westberlin, 1956: Die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) erfahren bei einem Kino­besuch von den Auf­ständen in Budapest. Als sie schließlich nach Stal­in­stadt zurück­­kehren, berichten sie ihren Mitschülern Lena (Anna Lena Klenke), Paul (Isaiah Michaelski) und Erik (Jonas Dassler), wie viele Menschen beim Ungarnauf­stand ihr Leben lassen mussten. Zu Ehren der Opfer will die gesamte Abitur­klasse eine Schweigeminute abhalten. Doch was die Schüler als selbst­ver­ständlich ansehen, stößt beim Rest der Schule auf Wider­stand. Nicht nur der Schulrektor (Florian Lukas), sondern auch die gesamte Schul­klasse werden schon bald von Vertretern der Stasi beobachtet. Dennoch halten die Schüler zusam­men und rücken die Namen derer, die die Idee zur Schweigeminute hatten, nicht heraus.
Drama
von Andy Serkis mit Andrew Garfield und Claire Foy

Solange ich atme

In Solange ich atme spielt Andrew Garfield, basierend auf einer wahren Geschichte, einen Mann, der an Polio erkrankt, sich jedoch weigert, seine Abenteuerlust aufzu­geben. Der unter­nehmungs­lustige Robin (Andrew Garfield) hat den größten Teil seines Lebens noch vor sich, als er er an Polio - Kinderlähmung - erkrankt und infolgedes­sen vom Hals abwärts gelähmt ist. Er will sein Leben danach jedoch nicht auf­geben und fortan nur noch leidend ein­ge­sperrt an einem Ort verbringen. Mit seiner hin­gebungs­vol­len und entschlos­senen Frau Diana (Claire Foy) bereist er deshalb die Welt und verändert mit seiner Lebensfreunde, seinem Humor und seinem Mut sein eigenes Dasein und das der Menschen, denen er auf seinem Weg begegnet.
Sportfilm, Drama
Margot Robbie, Sebastian Stan Al­lison Janney, Bobby Cannavale

I, Tonya

In I, Tonya spielt Margot Robbie nach einer wahren Geschichte die skrupel­lose Eiskunstläuferin Tonya Harding, die auch nicht davor zurück­schreckt, ihre Konkur­rentin mit Gewalt auszu­schalten, um an die Spitze zu gelangen. Tonya Harding (Margot Robbie) will es als Eiskunstläuferin bis ganz nach oben schaf­fen. Bei den Vorberei­tungen auf die Olympischen Winterspiele in Lilleham­mer im Jahr 1994 erkennt sie jedoch frühzeitig, dass sie es schon in den USA mit ernstzuneh­mender Konkur­renz auf dem Eis zu tun hat. Ins­besondere die talentierte Nancy Kerrigan (Caitlin Carver) ist ihr beim US-Mei­ster­schafts-Training ein Dorn im Auge. Damit sie nicht am Wettbewerb teil­nehmen kann, lässt Tonya ihren Ehemann Jeff Gillo­oly (Sebastian Stan) ein paar Attentäter anheuern, die ihre Rivalin aus dem Weg räumen sollen.
Action & Science Fiction
Robert Downey, Chris Hemsworth, Chris Evans, Mark Ruffalo, Scarlett Joh­ans­son, Benedict Cumberbatch

Avengers 3: Infinity War

Seit geraumer Zeit kündigt sich die Ankunft von Bösewicht Thanos (Josh Brolin) auf der Erde an. Im Rahmen von Avengers 3: Infinity War ist es endlich so weit und der verrückte Titan will sein Vorhaben, das halbe Uni­versum auszulöschen, in die Tat umsetzen. Dafür benötigt er jedoch die sechs Infinity-Steine, die er nun mithilfe der ihm treu ergeben Black Order sucht, um seinen Infinity-Handschuh zu vervol­l­ständigen. Kurz darauf sehen sich die seit dem Civil War gespaltenen Avengers mit ihrem gefähr­lichsten Gegenspieler konfrontiert und müssen nach all den verhe­erenden Ereignisse der Vergangenheit wieder zusam­­menfinden. Nur vereint haben Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth), Black Widow (Scarlett Joh­ans­son) und Hulk (Mark Ruffalo) eine Chance gegen den kriegswütigen Koloss, der kein Erbarmen kennt. In Black Panther (Chadwick Boseman), dem König von Wakanda, haben sie jedoch einen mächtigen Verbündeten gefunden, ebenso in den Guardians of the Galaxy, die nach ihrem letzten Abenteuer in den Krieg gegen Thanos hineingezogen werden. So hat auch Gamora (Zoe Saldana) eine persönliche Rechnung mit ihrem ungeliebten Stiefvater zu begleichen und kann nicht mit ansehen, wie dieser weiterhin Unheil über das Uni­versum und seine Bewohner bringt.
Dramen
Greta Gerwig, Saoirse Ronans, Lucas Hedges, Stephen Henderson, Laurie Metcalf

Lady Bird

In Greta Gerwigs Film Lady Bird versucht Saoirse Ronan im Verlauf eines Jahres, sich ihre eigenen künstlerischen und privaten Freiräume zu erobern. Christine McPherson (Saoirse Ronan) ist künstlerisch veranlagt, wächst allerdings im Schat­ten ihrer Mutter Marion (Laurie Metcalf) auf. Die junge Anarchistin, die sich selbst den Namen Lady Bird gegeben hat, wohnt mit ihrer Familie in Kalifornien, würde aber viel lieber an der Ostküste der USA leben, die sie für kulturell wesentlich ansp­rechender hält. Deshalb sucht sie einen Ausweg, um aus ihrer nordkalifornischen Heimat­stadt Sacra­mento heraus­zukom­men.
Doku­mentarfilm
Hans Block, Moritz Riesewieck

The Cleaners

Der Doku­mentarfilm The Cleaners widmet sich den Menschen, die aus Internetseiten wie sozialen Netzwerken Regel­verstöße in Form von Pornografie und Gewalt herausfiltern. The Cleaners beleuchtet die Arbeit von den Menschen, die alles sehen müssen, was wir nicht sehen sollen: Pornografie, Ver­gewalti­gungen, politische Inhalte, alles. Sie müssen sich im Internet Videos anschauen, die in den sozialen Netzwerken hochgeladen wurden, die aber deren Richtlinien verletzen. Nicht selten sind die Arbeiter danach für den Rest ihres Lebens traumatisiert. Die Doku­mentation von Hans Block und Moritz Riesewick widmet sich der Schat­tenseite, die die unbegrenzten Mög­lich­keiten des Internets mit sich bringt, und stellt die im Hinter­grund zur Tat schreitenden digitalen Aufräumer vor, die darüber ent­scheiden, was veröf­fentlicht wird und was niemals gezeigt werden sollte.
Drama
Aktan Arym Kubat, Nuraly Tursunkojoev

Die Flügel der Menschen

Die Flügel der Menschen ist eine märchenhafte kirgisische Geschichte über die Verbindung zwischen Mann und Pferd. Darin soll ein Pferdedieb gefangen werden, der die wertvol­len Tiere der Reichen entführt und freilässt. Zentaur (Aktan Arym Kubat) ist ein 50 Jahre alter Mann, der mit Frau und Sohn in einem kleinen Dorf in Kirgisistan lebt. In seiner freien Zeit betätigt er sich als Pferdedieb, ohne dabei allerdings einen finanziel­len Nutzen daraus zu ziehen. Stat­tdes­sen stiehlt er die edlen Rösser, mit denen ihre reichen Besitzer sich brüsten, und lässt sie in den Berg­regionen seines Heimatlandes wieder frei. Da sie dort, im Gebirge, allerdings früher oder später von den beraubten Oligarchen wieder eingefangen werden, beginnt der Kreislauf des Pferdedieb­stahls immer wieder von vorn. Als die Bestohlenen das nicht länger auf sich sitzen lassen wollen, setzen sie den Kriminel­len Sadyr (Ilim Kalmuratov) auf Zentaur an, um ihn zu überführen.
Drama
Timothée Chalamet, Armie Hammer

Call Me by Your Name

DVD DVD / Blu-ray kaufen von Luca Guadagnino, mit Timothée Chalamet und Armie Hammer Im Lie­besdrama Call Me by Your Name entspinnt sich im Norden Italiens eine Sommer-Romanze zwischen Timothée Chalamet und Armie Hammer. Elio Perlman (Timothée Chalamet) verbringt den Sommer im Haus seiner Eltern (Michael Stuhlbarg und Amira Casar) im Norden Italiens. Neben dem Hören von Musik, dem Lesen von Büchern und der gelegent­lichen Abkühlung im Wasser gibt es hier allerdings nicht viel zu tun und so bestimmt häufig Lan­geweile den Tag des 17-Jährigen. Das ändert sich, als ein weiterer Sommergast sich in der Villa einquartiert: Oliver (Armie Hammer) ist der neue amerikanische Assi­stent von Mr. Perlman, der genau wie Elios Familie jüdische Wurzeln hat. Charmant und selbstbewusst sucht Oliver den Kontakt zu Elio, der dem ein paar Jahre älteren Mann anfangs jedoch eher abweisend begegnet. Nur langsam beginnt in den darauf­­folgenden Tagen und Wochen bei gemeinsamen Ausflügen eine vorsichtige Zuneigung zwischen den beiden zu gedeihen.
Sara Forestier, Vincent Elbaz

Die Grund­schul­­lehrerin

In dem französischen Drama Die Grund­schul­­lehrerin will Sara Forestier als Lehrerin einem Problemschüler helfen und stösst dabei an ihre Grenzen. Florence (Sara Forestier) arbeitet als Grund­schul­­lehrerin und kümmert sich aufopfe­rungs­voll um ihre Schülerin­nen und Schüler. Doch als sie auf den kleinen Sacha trifft, stösst auch sie an ihre Grenzen. Der Junge bringt Unruhe in ihre Klasse, doch er hat selbst einige Sorgen: Seine Mutter hat ihn verlas­sen. Florence will ihn unterstützen, hat aber selbst einen Sohn, der ihr wiederum Vorwürfe macht, als sie sich zu sehr auf ihre Arbeit konzentriert. Wie soll sie das alles unter einen Hut bekom­men?
Komödie
Pablo Pauly, Soufiane Guer­rab

Lieber leben

Nach einem Unfall schöpft der traumatisierte Ben in Patients neue Hoffnung, vor allem durch die Menschen, die er im Krankenhaus kennenlernt. Seit einem Unfall ist Ben (Pablo Pauly) in physiotherapeutischer Behandlung und ist zu vielen alltäg­lichen Dingen nicht mehr in der Lage. Auf seiner Station lernt er eine Reihe neuer Menschen kennen, die das gleiche Schicksal teilen wie er. Durch sie schöpft Ben neue Hoffnung, denn im Gegensatz zu seinen Freunden, von denen die meisten dauerhaft querschnit­tsgelähmt sind, könnte er sein Trauma überwinden und eines Tages wieder laufen. Ben lernt schnell, dass er es nur mit Hilfe seiner neu gewon­nenen Clique schaf­fen kann, gesund zu werden.
Drama
Daniel Day-Lewis, Vicky Krieps

Der seidene Faden

Für Der seidene Faden schickt Paul Thomas Anderson Daniel Day-Lewis als Fashion-Designer in den 1950er Jahren nach London, um dort Mode für den Adel herzu­stel­len. London in den 1950ern: Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges erstrahlt die britische Metropole in neuem Glanz. Der renom­mierte Schneider und Modedesigner Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) und seine Schwester Cyril (Lesley Manville) stehen im Zentrum der florierenden Modewelt. Zu ihrem Kunden­stamm zählen neben dem britischen Königshaus auch Film­stars, der Adel und die wohlhabende Oberschicht Gros­sbritan­niens. Die jungen, eleganten Damen, die die exquisiten Krea­tionen des Hauses Woodcock bevorzugen und im Hause des Schneiders ein- und aus­gehen, dienen dem über­zeugten Jung­­gesel­len als Quell der Inspiration. Doch auf mehr als flüchtige Affären will sich Woodcock nicht einlas­sen. Als die willens­­starke und faszinierende Alma (Vicky Krieps) seinen Weg kreuzt, findet er in der schönen Frau mehr als nur seine Muse. Woodcocks einst wohl strukturiertes und streng geplantes Leben gerät durch die Liebe zu Alma aus den Fugen und sorgt gleichzeitig für den Antrieb seiner modischen Schöp­fungen.
Drama
Frances McDormand, Sam Rockwell

Three Billboards Outside Ebbing

In Three Billboards Outside Ebbing, Missouri legt sich Frances McDormand als trauernde Mutter durch die Auf­stel­­lungen von gros­sen Wer­betafeln mit der Polizei ihrer Heimat­stadt an. Im beschau­lichen Städtchen Ebbing wird die Tocher der 50-jährigen Mildred Hayes (Frances McDormand) ermordet aufgefunden. Der Verlust allein wäre schon genug, um die Mutter zu brechen. Fast noch schlim­mer ist allerdings, dass die örtliche Polizei rund um Sheriff Bill Willoughby (Woody Harrelson) und dessen Protégé Officer Jason Dixon (Sam Rockwell) wenig Mühe darauf ver­wendet, den Fall aufzuklären. Viel lieber quälen sie die afroamerikanische Bevölkerung ihrer Heimat­stadt. Aus Wut über das Verhalten der Ord­nungs­hüter nimmt Mildred die Suche nach dem Killer ihrer Tochter daraufhin selbst in die Hand. Zugleich erklärt sie dem Sheriff den Krieg, indem sie an einer Strasse nahe der Stadt auf drei gros­sformatigen provokativen Wer­betafeln seine Polizei öffentlich für ihr Nicht-Handeln kritisiert. Dadurch entfacht sie allerdings ein regel­rechtes Feuerwerk der Empörung.
Komödie
François Damiens, Cécile de France

Eine bretonische Liebe

Eine 45-jähriger Witwer begibt sich in Eine bretonische Liebe auf die Suche nach seinem leib­lichen Vater und findet unverhofft eine neue Freundin. Doch seine Tochter scheint das Verhalten seiner Mutter zu wiederholen. Nur durch Zufall erfährt der Witwer Erwan (François Damiens), dass der Mann, den er für seinen Vater gehalten hat, nicht sein biologischer Erzeuger ist. Er begibt sich daraufhin auf die Suche nach seiner wahren Herkunft und findet schnell den spitzbübischen Rentner Joseph (André Wilms). Erwan ist von dessen Art eingenom­men und als er die impulsive Anna (Cécile de France) kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Nur seine schwangere Tochter Juliette (Alice de Lencquesaing) wiederholt die Familien­geschichte, weil sie nicht verraten will, wer der Vater ihres Kindes ist.
Anima­tionsfilm, Kriminalfilm, Drama
Douglas Booth, Saoirse Ronan

Loving Vincent

Im animierten Kriminaldrama Loving Vincent erwachen die Bilder von Vincent Van Gogh zum Leben, um den Tod ihres Schöpfers zu unter­suchen und dabei zugleich seine Lebens­geschichte zu erzählen. In Loving Vincent erforschen Vincent Van Goghs Bilder das Leben und den kontro­versen Tod ihres Schöpfers. Die Gemälde und ihre Figuren (wie z. B. der Bootsmann, gesprochen von Aidan Turner) erzählen die Geschichte des Künstlers, und so offenbart sich in Interviews mit dem Maler nahe stehenden Char­akteren wie Margaret Gachet (Saoirse Ronan), Adeline Ravoux (Eleanor Tomlinson), Louise Chevalier (Helen McCrory), Armand Roulin (Douglas Booth), Dr. Gachet (Jerome Flynn) und dem Postboten Roulin (Chris O’Dowd) das ganze Schicksal des Mannes, der mit seiner Kunst einst zur Ikone werden sollte.
Drama, Komödie
Kad Merad und Samir Guesmi

La Mélodie - Der Klang von Paris

In der französischen Tragikomödie La Mélodie erhält Kad Merad als Geiger die Chance, seine Musikliebe neu zu entdecken und in der Pariser Philharmonie aufzutreten. Simon (Kad Merad) ist fast 50 Jahre alt und ein aus­gebildeter Geiger. Trotzdem geht es mit seinem Leben und seiner Karriere nicht voran und so richtig glücklich war er eigentlich schon lange nicht mehr. Doch dann landet er in der Orchester-Klasse einer Pariser Uni­versität, die von Monsieur Farid (Samir Guesmi) geleitet wird. Dessen strenge Lehr­methoden machen es Simon am Anfang schwer und auch das Verhältnis zu den anderen musikalischen Schülern ist nicht das beste. Doch unter den Studierenden ist auch Arnold (Alfred Renely), der zwar kränklich und men­schenscheu, dafür aber enorm begabt mit seiner Violine ist. Bei so viel rohem Talent und der euphorischen, jugend­lichen Energie vom Rest der Klasse, entdeckt Simon seine Freude an der Musik schlies­slich wieder. Doch können sie alle ihre ganz persön­lichen Hindernisse überwinden und es bis in die Philharmonie schaf­fen?
Anima­tionsfilm
Anthony Gonzalez und Gael García Bernal

Coco

Im oscarprämierten Pixar-Anima­tionsfilm Coco deckt ein Junge am mexikanischen Tag der Toten ein uraltes Familien­geheimnis auf, indem er seine Verwandten im Jenseits besuchen geht. Coco spielt in Mexico am sogenan­nten “Dia de los Muertos”, dem Tag der Toten, der jedes Jahr tradi­tionel­lerweise in diesem Land begangen wird. Hier setzt der 12-jährige Miguel versehentlich eine Kettenre­aktion in Gang, die ein viele Jahrhunderte altes Mysterium für ihn aufdeckt. So gelangt der Junge in die Welt der Toten und erlebt eine Familien-Wieder­vereinigung der etwas anderen Art.
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